Im zweiten Teil zum Thema Kameraversicherung werfe ich einen Blick auf die Foto-ASSekuranz – P&P

Auch der zweite Anbieter kommt aus Hamburg. Bei P und P handelt es sich um einen Mittelständischen Makler, der bereits einige Zeit auf dem Markt präsent ist. Die Konzentration ist hier auf die Absicherung privater Risiken gesetzt. Besonderes Augenmerk ist hier gelegt auf die Spezialisierung in verschiedenen Bereichen. Eine davon ist die Kameraversicherung.

Versichert werden können auch hier alle fotografischen Geräte nebst Zubehör sowie Videokameras, Laptops, Notebooks und mobile Festplatten. Diese sind bei Beantragung des Deckungsschutzes auf einer Liste der zu versichernden Geräte mit dem Neuwert und weiteren Daten anzugeben. An eine Vorsorge bis zu einem Betrag von 3.000 EUR ist bei Neuanschaffung gedacht. Zusätzlich sind nicht genannte Geräte bis zu einem Wert von 300 EUR abgesichert. Beide Riesengroße Vorteile wie ich finde.

Ein Selbstbehalt ist hier in allen angebotenen Varianten enthalten. Mindestens 50 EUR; gegen einen geringen Beitragsnachlass kann der Selbstbehalt auf 250 EUR erhöht werden.
Der Beitrag bei 50 EUR Selbstbehalt beträgt 2,75 ‰ und bei 250 EUR 2,00 ‰. Die Mindestprämie beträgt 50,00 Euro netto.

Soll ein Wert von 20.000 EUR abgesichert werden, beträgt der Jahresnettobeitrag bei einem Selbstbehalt von 50 EUR dann 55,00 Euro zzgl. 19% Versicherungssteuer. (Angaben ohne Gewähr – Preisänderungen möglich)

Risikoträger bzw. Versicherer ist die Mannheimer Versicherung AG.

Bei P&P handelt es sich auch um eine “Allgefahrendeckung” bei der einige Ausschlüsse definiert sind. Wie immer muss an dieser Stelle Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit genannt werden. Ebenfalls ist Abnutzung, Verschleiß, etc. nicht versichert. Zu beachten ist, dass es eine Besonderheit bei Diebstahl auf dem KfZ gibt. Die Ausrüstung muss hier in einem fest umschlossenen und von außen nicht einsehbaren Kofferraum/Innenraum gelagert sein. Auch gilt die Entschädigung in der Zeit von 22:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens auf 2.500,00 Euro begrenzt. Diese ist ein Minuspunkt für alle Fotografen, die auch in den Abendstunden noch aktiv sind.

Fazit:
Guter Internetauftritt mit vielen Informationen zum Produkt. Weniger Varianten möglich, dafür mit unterschiedlichen Selbstbehalten und konkreten Preisangaben. Zu beachten ist der Unterschied für Diebstahl auf KfZ.

Kleiner Tipp:
Ggf. ist auch die Klausel zum Diebstahl aus KfZ mit dem Anbieter zu verhandeln. Hier ist aber mit einem Zuschlag zur Prämie zu rechnen.

 

Als fotografierender Versicherungskaufmann stehe ich dem Thema Kameraversicherung offen gegenüber. Ich gebe jedoch zu, dass es bei der Vielzahl der Anbieter nicht einfach ist den Überblick zu behalten. Hier ist es angebracht zu vergleichen und das richtige für sich zu finden. In einer Reihe von Blogs betrachte ich nach und Anbieter von Kameraversicherungen und werde diese kurz vorstellen und am Ende einen tabellarischen Vergleich der angebotenen Produkte erstellen.

Den Anfang des Tests macht kamerversicherung.de Hinter dieser Domain verbirgt sich der ein Versicherungsmakler aus Hamburg, der sich auf den Bereich von Kameraversicherung, Studioabsicherung, Berufshaftpflichtversicherung spezialisiert hat.

Die Absicherung der eigenen Ausrüstung ist hier in zwei Varianten möglich. Zum einen gibt es die Möglichkeit während einer Produktion das verwendete Equipment zu versichern, auch das geliehene. Die für mich wichtigere Variante ist jedoch der laufende Vertrag zur Absicherung meiner eigenen Ausrüstung. Grundsätzlich ist es hier nur möglich einen Vertrag mit einer Laufzeit von 1 Jahr zu vereinbaren. Dieser verlängert sich jedoch stillschweigend um eine weiteres Jahr, sofern keine der beiden Parteien den Vertrag kündigt. Wie üblich gilt auch hier eine 3 Monatsfrist zur Kündigung zum Ablauf.

Versichert werden können:

  • Foto- und Filmtechniken
  • Daten-Informations- und Kommuikationstechniken

zum Wiederbeschaffungspreis des jeweiligen Gerätes. Wichtig ist aber, dass die Versicherungssumme korrekt bemessen ist. Hierzu ist der Neuwert (zum Anschaffungsdatum) zu benennen.

Es besteht die Möglichkeit alle Geräte die man besitzt pauschal zu versichern. Hier hat man die Wahl, ob die Geräte der Datentechnik inkludiert werden sollen, oder nicht. Dieses hat den Vorteil, dass lediglich die Versicherungssumme korrekt bemessen sein muss. Ich kann in dieser Variante einen im Einkauf gleich teuren Kamerabody austauschen ohne eine Meldung an den Versicherer zu machen. Die Alternative ist die Absicherung bestimmter Geräte. Hierzu ist die Erstellung eine Liste aller Geräte die mitversichert werden sollen notwendig. Hierbei muss ich bei jedem Geräteaustausch beachten, eine Meldung an den Versicherer zu machen um entsprechend Deckungsschutz zu genießen.  Der Vorteil ist, ich brauche alte Geräte, die nicht versichert wissen will, nicht anzugeben. Hier muss jeder selbst entscheiden welche Variante die für ihn passende ist.

Was ist versichert?
Die Allgemeinen Versicherungs Bedingungen verweisen im Hinblick auf versicherte Gefahren auf besondere Bedingungen und enthalten zunächst nur die üblichen Ausschlüsse Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. In den Ergänzungen sind weitere Ausschlüsse wie Terror, chemische Substanzen, Kernernergie,  usw. aufgeführt. Die besonderen Bedingungen regeln, dass alle Gefahren versichert gelten, soweit nichts anderes vereinbart ist. Ergänzend werden ausgeschlossen, Schäden aus Alterung/Abnutzung des jeweiligen Gerätes.

Besonderheiten:
Anders als in den bekannten Sparten, wie Hausrat gibt es ein paar mitversicherte Besonderheiten:

  • Campingtouren
  • Luftaufnahmen
  • Hochgebirgsaufnahmen
  • Unterwasseraufnahmen mit hierzu geeigneten Geräten

Versicherer:
Hier hält sich der Makler mit Angaben zurück. Aus den im Internet zur Verfügung gestellten Unterlagen kann kein Rückschluss zum Risikoträger gezogen werden.

Kosten:
Zu den Kosten kann ich zur Zeit keine Angaben machen. Die Angebote werden im Einzelfall und nach Prüfung erstellt. Auf der Homepage ist jedoch ein Mindestbeitrag von 200,00 Euro zzgl. Versicherungssteuer (z.Zt. 19%) genannt.

Nachdem ersten Besuch am Hamburger Flughafen, habe den gestrigen Tag gemeinsam mit Oliver Totzke ebenfalls zum “spotten” dort verbracht. Das Wetter war ein wenig besser und klarte ab und an etwas auf.
Herausgekommen sind einige nette Bilder, die ich ebenfalls kurz hier zeigen möchte. Ich habe festgestellt, dass mich die Luftfahrt begeistert. Der Ausflug hatte etwas unheimlich beruhigendes. Daran kann ich mich wirklich gewöhnen! Die erhaltenen Tipps, werde ich mit Sicherheit das ein oder andere mal umsetzen.

Immer häufiger erwische ich mich dabei, dass ich auf günstige alternativen aus Fernost zurückgreife. Neben den günstigen Kosten, entstehen aber weitere Kosten bzw. Mühen, die beachtet werden müssen An dieser Stelle vergleiche ich den Kauf des Blitzes “Yongnuo Sppedlite YN560″ aus China.

Verkaufswert des Blitzes in China sind 55,00 Euro. Hier sind Verpackung und Versand bereits enthalten.
Hinzuzurechnen ist die in Deutschland darauf abzuführende Steuer in Höhe von 19%; in diesem Fall 10,45 Euro.
Der Gesamtpreis beträgt also 65,45 Euro.

Zu beachten ist, dass die Warensendung ggf. bei dem für Euch zuständigen Zollamt (bei mir in Pinneberg) abgeholt werden muss. Hier sind die Anfahrtswege und die Wartezeit mit hinzuzurechnen. Zugegeben geht die Abwicklung im Zollamt meistens sehr schnell.

Die Preise bei den deutschen Anbietern (z.B. Amazon / Enjoy Your Camera) variieren zwischen 69,00 Euro und 109,99 Euro. Wobei auch hier bei den günstigen Anbietern die Ware aus Fernost stammen kann. Der Gang zum Zollamt mit der ggf. nach zuzahlenden Abgabe kann dann auch hier die Folge sein.

Die Frage nach einer möglichen Garantieabwicklung verfolge ich hier nicht, da ich hierzu keine eigene Erfahrung (Gott sei Dank!) vorweisen kann. Ich freue mich auf Eure  Kommentare und Anmerkungen/Ergänzungen!

Ich habe vor ein paar Tagen einen Tipp bekommen, von welchem Standort aus, man einen guten Blick auf die Starts bzw. Landungen von Flugzeugen am Hamburger Flughafen hat. Mit der Kamera im Gepäck habe ich mir diesen und andere Standorte mal angeschaut. Das Wetter spielte heute aber nicht ganz mit. Ein wenig Regen, ein wenig Nebel und nur ein paar Flugzeuge zum fotografieren.